Hanni Mendes da Costa (Hanni Schulte)

Hanni Schulte ging 1952 in Neheim-Hüsten zu ihrem ersten Wettkampfstart im Kanu Slalom. Im gleichen Jahr erreichte sie bei den Gesamtdeutschen Meisterschaften in Kahla (Thüringen) den 1. Platz in der Kajak-Mannschaft.

1953 errang Sie den ersten internationalen Slalomsieg für den KVS in Lüttich. Im selben Jahr konnte sie sich sogar für Weltmeisterschaften in Meran qualifizieren.

Zwei Jahre später 1955 WM-Silber in der Damen-Kajak- Mannschaft, ausgefahren in Tacen (ehem. Jugoslawien).

Ihre zweite WM Silbermedaille gewann Sie 1957 bei den letzten Gesamtdeutschen Meisterschaften und 1961 wurde Sie Deutsche Meisterin in Kassel . Nach zehn Jahren Mitgliedschaft in der Nationalmannschaft erklärte Hanni aus privaten Gründen ihren Rücktritt vom aktivem Sport.

Nach vier Jahren Pause vom aktiven Sport ist Hanni 1965, auf Bitten einiger Sportkameraden aus Rheydt, doch als dritte Frau in ihrer Vereinsmannschaft in einem wichtigen Abfahrtsrennen einzuspringen wieder ins Boot gestiegen, was gleichzeitig den Ausschluss aus dem Kanu-Verein Schwerte bedeutete, denn eine Doppelmitgliedschaft in verschiedenen Kanu-Vereinen war damals laut der Satzung des KVS nicht zulässig. 1970 hat Hanni dann endgültig ihre private sportliche Laufbahn beendet. Das bedeutete aber nicht die Abkehr vom Sport, denn zwischenzeitlich hatte sie den Beruf einer staatlich geprüften Sportlehrerin erlernt.